Es ist unser Licht ..

Längst weiss ich, was sich richtig anfühlt. Warum, warum verhandle ich immer wieder mit meiner Angst?

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, talentiert und fantastisch sein darf?
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich kleiner machst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

Wir sollen alle strahlen wie die Kinder.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, befreit unsere Gegenwart andere ganz von selbst.

Nelson Mandela

 

Element Wasser – im Fluss des Lebens

Das Element Wasser ist nicht nur das stärkste Element in unserem Körper, sondern auch das stärkste Element, das uns umgibt. Wasser ist weich und kraftvoll zugleich, seine Sanftheit durchdringt jede Steifheit und Unbeweglichkeit. Indem es weich und unermüdlich in Bewegung ist, ist Wasser in der Lage Grosses zu bewirken.

Die Tugend der Sanftheit ist in vielen Traditionen verankert und wird besonders in der östlichen Welt gepflegt. In unserer westlichen Gesellschaft hingegen wird die Stärke der Sanftheit immer weniger erkannt und mit Schwäche verwechselt. Wahre Sanftheit ist jedoch ein Nachgeben in Stärke, Widerstände und Gewalt können der Sanftheit nichts anhaben. In der Philosophie des Taoismus heisst es denn auch, Sanftheit sei die grösste Stärke, Gewalt die grösste Schwäche.

Sanftheit hat auch viel mit Klarheit zu tun! Durch das ausbalancierte Wasser-Elemet sind wir im Besitz unserer vollen Kreativität, die uns immer wieder neue Lösungswege finden lässt, wir in Ruhe zurücktreten können und uns nicht profilieren müssen.

Frühling!

Mit dem Frühling verbinde ich die unermessliche Schönheit der Natur mit tiefen Reflexionen über Vergänglichkeit, Neubeginn und innere Wandlung. Das klare Licht, das erste Grün lassen mich Lebensfreude spüren und Schritt für Schritt nehme ich Wachstum und Veränderung an.

Frühjahrskur? Fasten?

Jeden Frühling von Neuem beschäftigen wir uns mit Frühjahrskuren, mit Entschlackung, Detox und einer gründlichen Reinigung. Geht es bei diesen Praktiken wirklich nur um eine körperliche Reinigung? Geht es, ähnlich wie beim Fasten, nicht doch um mehr?

Beim Fasten bin ich mir sicher, denn sowohl nach einer Fastenkur wie auch nach einem Meditationsretreat berichten die Menschen, dass sie Ruhe, inneren Reichtum, Zufriedenheit oder Dankbarkeit gefunden haben.

Aber warum stopfen wir uns so voll? Woher stammt dieser unstillbare Appetit, mehr zu konsumieren als wir brauchen? Es ist bestimmt nicht abwegig zu denken, dass der Mensch versucht, eine innere Leere zu füllen. Ich nehme mich nicht aus. Könnte der übermässige Konsum von Nahrung, von Genussmitteln, von materiellen Gütern oder von Medien ein illusorischer Versuch sein, Sinn zu finden, sich lebendig zu fühlen, oder zumindest die eigene Verletzlichkeit zu vergessen?

Ich kann mir vorstellen, dass es uns allen gut tut, von Zeit zu Zeit zu fasten. Etwas „Alltägliches“ wegzulassen, sei es Nahrung, Genussmittel, Materielles oder Medien, und den dadurch entstandenen Raum mit etwas zu füllen, das uns tief und nachhaltig nährt.

Ich wünsch uns allen die Kraft dazu!

Königin!

Dieses Bild, entdeckt in einer Klosterkapelle auf einem spontanen Spaziergang in Ushguli (Georgien), hat mich tief berührt. Und obwohl ich es längst fotografiert (und in meinem Kopf abgelegt) hatte, die Frau beschäftigte mich … und siehe da:

Königin Tamar ist eine zentrale Figur in der Geschichte Swanetiens und ganz Georgiens, deren Herrschaft als das Goldene Zeitalter gilt. Der Legende nach befand sich ihre Sommerresidenz in Ushguli.

Tamar war die erste weibliche Herrscherin Georgiens und wurde aufgrund ihrer Macht auch „Mepe“ = König genannt. Unter ihr erreichte das Königreich den Höhepunkt seiner Macht. Tamar modernisierte Politik, Wirtschaft und Kultur. Sie schuf Gerichte, gegen deren Entscheidungen Widerspruch bei einem Obersten Gerichtshof eingelegt werden konnte, und schaffte die Todesstrafe und die Verstümmelung von Straftätern ab. Auch ließ sie Kirchen und Klöster errichten, unterstützte Wissenschaftler, Dichter und Künstler, und baute Schulen und Verkehrswege.

Ach, wenn sie doch noch wirken würde!

Breathe

Unser Atem ist unsere Lebensenergie Prana.

Viel zu oft vergessen wir in der Hektik des Alltags bewusst zu atmen – gerade in der Vorweihnachtszeit kann das ja auch anspruchsvoll sein! Versuche deshalb immer wieder, auf deinen Atem zu achten. Vielleicht ist es dir möglich, an die frische Luft gehen? Schliesse die Augen, atme lang und langsam durch die Nase ein und ebenso bewusst, langsam und gleichmässig durch den Mund aus. Lass alles los!

Wiederhole diese kleine Übung mehrmals, bis du spürst, dass dein Geist sich beruhigt und du im Hier und Jetzt ankommst.

Halleluja

Wie geht es dir gerade jetzt?

Ich persönlich gehe im Strudel des Dezember-Alltags fast unter. Nichts von Adventsstimmung. Im Gegenteil, die flunkernden Lichtlein überfordern mich, diese Lichtlein, die hüpfen und tanzen. Kritisch frage ich: Muss das sein?

Was ist es denn, Advent? Wer soll da noch kommen?

Ich spende Geld für Kinder in Gaza, für Menschen im Sudan und für geflüchtete Frauen in Griechenland; für die medizinische Versorgung, für Erdnusspaste und für Ausbildung… und manchmal ist es einfacher, etwas für Menschen zu tun, die ganz weit weg sind.

Advent? Vielleicht geht es jetzt darum, für unsere Nächsten da zu sein. Liebevoll da zu sein. Unvoreingenommen zuzuhören, Verständnis aufzubringen, Wärme zu spenden – und einfach da zu sein.

Wenn wir mit offenen Armen füreinander da sind und uns gegenseitig das Gefühl der Zugehörigkeit schenken – ist es nicht das, wonach wir alle uns sehnen?

Yoga Nidra im Advent

Yoga Nidra gehört zur Tradition von Spanda Yoga, und so biete ich am 11. Dezember ein Yoga Nidra an.

Dieser Yoga zeichnet sich durch vielfältige positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele aus. Er lässt uns tief entspannen und regenerieren, und wir erfahren, wie wirkliches Ausruhen sich anfühlt. Nicht umsonst bedeutet Yoga Nidra „der Schlaf der Yogis“.

Schenk dir einen Abend dieser besonderen Entspannung! Ich freue mich auf dich

Pratyahara – Rückzug der Sinne

Die Welt ist laut geworden. Laut und aus den Fugen geraten!

Der Weg des Yoga lehrt uns, uns nach Innen zu wenden. Nicht als Resignation oder Rückzug, sondern als Möglichkeit, sich im Innen zu verbinden. Auch wenn es da manchmal auch laut ist! Laut und verwirrlich. Sei mit diesen Verwirrungen, vielleicht trüben oder traurigen Gedanken. Ohne Erklärungen oder Rechtfertigungen – es wird stiller werden. Und aus der inneren Ruhe wächst Klarheit.

In dir verwurzelt, angebunden an deine innere Kraftquelle, lässt sich diese laute Welt gelassener meistern.

 

Spätherbstkurs

Diesen Spätherbst biete ich euch ein besonderes Yogathema an: Wir üben Drehhaltungen, mobilisieren und weiten den Brustkorb und öffnen das Herz. Dabei?

Ich freue mich auf euch!