Your body is your temple
Your body is your temple. Keep it pure and clean for the soul to reside in.
B.K.S. Iyengar
Diese beiden Yoga-Bücher kann ich allen empfehlen, die sich vertieft mit Asanas befassen und deren Feinheiten erspüren möchten. Nimm deinen Körper als Gefäss wahr, wo du dich entspannt und in Ruhe niederlassen darfst!
Achtsam sein
Achtsam zu sein bedeutet, wach zu sein. Es bedeutet zu wissen, was wir tun.
Jon Kabat-Zinn
Meistens gehen wir viel zu schnell, wir hasten nicht nur durch unseren Alltag, oft auch durch unser Leben. Haken die Punkte unserer to-do-Liste ab – und dennoch wird sie nie kürzer.
An Tagen, an denen unser Terminkalender besonders dicht ist, laufen wir automatisch schneller – und werden entsprechend unachtsamer. Wir eilen auch dann noch, wenn kein Grund zur Eile mehr besteht… das tut niemandem gut!
Früher oder später hat diese Eile negative Auswirkungen auf den Körper: Sie setzt Hormone wie Adrenalin und Cortisol frei, schwächt das Immunsystem, verschlechtert die Verdauung und die Stimmung.
Adrenalin und Cortisol versetzen das Gehirn in konstante Alarmbereitschaft, es sucht den Horizont nach Gefahren, nach Bären und Wölfen, ab und reagiert oft vollkommen übertrieben – wenn du unachtsam und nicht bewusst bist, was du da überhaupt tust.
Probiere mal aus, wie es ist, im Moment zu sein! Achtsam Schritt für Schritt zu gehen.
Morgen ist Sonntag, übermorgen sind Herbstferien. Ist dies nicht eine wunderbare Möglichkeit, deine Sieben-Meilen-Stiefel auszuziehen und einmal Schritt für Schritt zu gehen?
Geh raus in die Natur. Verbinde Dich mit ihr!
Nimm den frischen Waldboden und das kostbare Gras unter deinen Füssen wahr.
Verbinde dich mit dem gegenwärtigen Moment.
Sei ganz wach. Sei ganz da!
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dieser Erfahrung.
Genieße den Moment.
Und wenn du abschweifst, dann holst du dich wieder zurück.
Achtsam zu sein bedeutet zu merken, wenn wir mit unseren Gedanken schon wieder über alle Berge, im Gestern oder im Morgen sind!
Viel Spaß wünsche ich Dir bei dieser kostbaren Erfahrung!
Herbst!
Auch heute präsentiert sich der Herbst als wunderbarer Tag.
Dem Herbst sind nach der traditionellen chinesischen Medizin das Element Metall und die Organ-Energien von Lunge und Dickdarm zugeordnet:
Dieses Metall-Element hat die Qualität eines natürlichen Muts, im Vertrauen erweitert sich unser natürlicher Raum des Lebens und Erlebens.
Das Metall-Element fördert Klarheit in unserer Atmung. Wir spüren Ruhe in uns und erkennen Gedanken und Gefühle, lassen uns aber nicht von ihnen davontragen – sie vermögen uns nicht den Atem zu rauben.
Ebenso stärkt das Metall-Element unser Immunsystem, welches uns vor Krankheiten, Süchten und Neigungen schützt.
Pensées eines grossen Meisters
Nous souhaitons que le monde permette inconditionellement la réalisation de nos aspirations, et comme ce n’est pas le cas, nous sommes en proie à la souffrance. Notre recherche du bonheur est plus souvent fondée sur nos illusions que sur la réalité, il est vain d’essayer de modeler le monde à l’image de nos caprices: il faut transformer notre esprit.
Matthieu Ricard
Zurück aus der Provence: Le Lavande
Le Lavande, Lavendel, ist eine bedeutende Seelenpflanze, deren Anwendung schon seit Jahrhunderten intuitiv verstanden wird. Der lateinische Ausdruck lavare (waschen, reinigen) bringt nicht nur eine stoffliche, sondern vor allem eine seelische Reinigung zum Ausdruck.
Lavendel wirkt klärend und beseelend; er reinigt das Seelengefäss und bereitet Raum für höhere subtilere Werte.
Lavendel bringt Ruhe und stärkt die Nerven. Dies erleichtert einerseits die Bejahung des persönlichen Weges und fördert die Annahme der nächsten Stufe.
Ein Gefühl von Glück und Freude in uns
Bevor wir in der Lage sind, uns um unsere inneren Schwierigkeiten zu kümmern, sollten wir in der Lage sein, ein Gefühl von Glück und Freude in uns entstehen zu lassen. So hat es uns Buddha gelehrt.
Dadurch werden wir nicht mehr von unserem Leid fortgerissen. Mit dieser Stabilität können wir uns unserem Leiden zuwenden, seine Ursachen erkennen und beginnen es zu transformieren.
Möge ich lernen, mich selbst mit den Augen des Verstehens und der Liebe betrachten!
nach Thich Nhat Hanh
Achtsames Atmen und Gehen
Eine grundlegende Praxis ist es, Körper und Geist wieder zu vereinen. Häufig ist der Geist nicht in der Gegenwart anwesend. Er ist gefangen im Denken, in Sorgen und Bedauern.
Es gibt viele Wege, den Geist zurück zum Körper zu bringen. Die beiden einfachsten, die uns immer zur Verfügung stehen, sind achtsames Atmen und achtsames Gehen. Der Atem ist eine Brücke, die den Geist mit dem Körper verbindet.
Wenn wir unseres Atems gewahr werden, können wir unseren Geist nach Hause bringen.
nach Thich Nhat Hanh
Chrottebösch, Löwenzahn, Soustock oder Puggele
Betrachte ich den Löwenzahn in seinen verschiedensten Stadien und Ausprägungen, steht er für eine unbändige Kraft, Anpassungsfähigkeit und Wandel. Löwenzahn entgiftet, löst Stauungen und Erstarrungen und vermittelt neue Lebenskraft. Erfreue dich am Wunder der Natur!
Unzählige Spiegelungen von Monden überall
Buddha ist in uns
Ein Schüler fragt seinen Meister: „Was ist Buddha und was sind wir?“ Der Meister zeigt mit seinem Finger auf den leuchtenden Mond, der die Weisheit und das weibliche Prinzip symbolisiert, und sagt: „Schau dir den Mond an. Dieser Mond ist zum Beispiel Buddha. Aber es gibt viele Monde. Es gibt Monde in den Flüssen, es gibt Monde in den Seen, es gibt unzählige Monde in den einzelnen Tropfen. Es gibt Spiegelungen von Monden überall. Diese unzähligen Spiegelungen sind wir. Darum gibt es zwischen Buddha und uns keinen Unterschied, es gibt nichts Trennendes. Das, was unserer wahren Natur des Geistes entspricht, ist Buddha. Das ist in uns.“
Das ist das Schöne daran. Wir haben etwas Göttliches in uns, im göttlichen, trans-zendentalen höchsten Zustand, egal in welcher Kultur oder Religion. Es ist in uns, das ist unsere wahre Natur. Diese wahre Natur ist in unserem Inneren versteckt, im Inneren verpackt. Falsche Sicht, falsches Streben und falsches Handeln verschliessen unser Inneres und wir brauchen tausend Schlüssel, um es zu öffnen. Diese Schlüssel sind Satoris, einzelne kleine Erleuchtungen.
aus Loten Dahortsang „Was ist Meditation“
Frühling!
Hörst du, spürst du, wie es knuspert im Wald und die Blüten und Knospen wild aufbrechen? In unseren Wäldern erwacht gerade das Frühlingsholz! Dem Holz-Element werden im Taoismus die Qualitäten des Wachstums und der Regeneration aus sich selbst heraus zugeschrieben, das Holz wächst ohne Hast und ohne Rast immer dem Licht zu.
Nimm dir Zeit, in Weile durch das Gehölz zu strolchen, die frischen Triebe zu ent-decken – und dabei deiner wahren Natur, deinem göttlichen Kern, einen saftigen Schritt näher zu kommen! Sat Nam.