Wie geht es dir gerade jetzt?
Ich persönlich gehe im Strudel des Dezember-Alltags fast unter. Nichts von Adventsstimmung. Im Gegenteil, die flunkernden Lichtlein überfordern mich, diese Lichtlein, die hüpfen und tanzen. Kritisch frage ich: Muss das sein?
Was ist es denn, Advent? Wer soll da noch kommen?
Ich spende Geld für Kinder in Gaza, für Menschen im Sudan und für geflüchtete Frauen in Griechenland; für die medizinische Versorgung, für Erdnusspaste und für Ausbildung… und manchmal ist es einfacher, etwas für Menschen zu tun, die ganz weit weg sind.
Advent? Vielleicht geht es jetzt darum, für unsere Nächsten da zu sein. Liebevoll da zu sein. Unvoreingenommen zuzuhören, Verständnis aufzubringen, Wärme zu spenden – und einfach da zu sein.
Wenn wir mit offenen Armen füreinander da sind und uns gegenseitig das Gefühl der Zugehörigkeit schenken – ist es nicht das, wonach wir alle uns sehnen?